Sommer im Winter...oder Winter im Sommer?
 
In der Tat, hier ist auch im Winter noch und wieder und sowieso immer Sommer! Und das ist sogar für uns Schlafbären Motivation genug, früh um 8 aus den Federn zu springen und die Stadt zu erkunden. Gut, erstmal wurde natürlich gefrühstückt, denn das allmorgendliche Buffet war im Preis enthalten. Es war auch jeden Morgen sehr lecker und vielfältig - mit Südfrüchten, Kakao, Brötchen und sogar Muffins und frischen Donuts. :D
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachdem wir alsbald die Stadt erreicht hatten, sollte das erste Ziel am heutigen Tage der Strand in Valencia sein. Da wir nicht die Mittel (und auch nicht so viel Zeit) hatten, weit raus zu fahren, sahen wir das als die Chance an, sogar inmitten der Stadt einen Blick aufs weite Meer genießen zu können. Die Erwartungen waren erstmal nicht so hoch, denn „Stadtstrand“ klingt auch irgendwie ein wenig nach Autobahn mit Sand.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gleich am Strand findet sich (sinnvoller- und logischerweise, haha) auch der Hafen der Stadt. Das ist an sich nicht sonderlich interessant, und gerade seitdem wir in der 10. Klasse in Hamburg von Herrn Freitag zu einer Hafenrundfahrt mit anschließender Fischfrachterbegehung gezwungen wurden, haben wir wohl alle notorische Unlust  und mitunter Angst angesichts einer Hafenkulisse... Jedoch fand hier erst vor kurzem der America‘s Cup statt, was augenscheinlich eine stadthafte Aufrüstung der Hafenbecken und der umliegenden Gebäude mit sich führte.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Demnach war es besonders schön, hier (ob der Gefahr, ins Wasser zu fallen und unterzugehen :O ) entlang zu wandeln und die Aussicht zu genießen. Damit war der Tag noch lange nicht zu Ende, und dennoch müsst ihr euch noch etwas gedulden. Beim nächsten Mal erzähle ich euch auch die Geschichte von den Kakteen und den Ananasbäumen (die nicht solche sind, aber eben...irgendwie so aussehen...)
Also. Bleibt dran! :)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Samstag, 29. Dezember 2007
An diesem Samstagmorgen liefen wir das erste Mal bei Tageslicht (und bei vollem Bewusstsein, da die Koffer und die Einkäufe ja im Hotel blieben...) durch den Vorort Valencias, in dem wir residierten. Dabei waren wir insbesondere beeindruckt von der modernen Verlegung, jedweder Kabel außerhalb der Häuser:
Man sieht hier offenbar keinen Grund, mit solchen abstrakten Entitäten wie „Elektrizität“ anders umzugehen, als z.B. mit Wäscheleinen. Warum auch? Vielleicht kann man sich aber auch einfach die Wäscheleinen sparen und den nassen Kram gleich über die Kabel hängen...
Glücklicherweise wurden unsere Erwartungen diesbezüglich enttäuscht und uns erwartete ein weiter heller Strand mit vielen Möglichkeiten für lange Spaziergänge. Als wir ankamen, haben wir uns also gleich in Richtung Meer bewegt, um die aufschlagenden Wellen aus nächster Nähe zu erleben.
Gut, man muss dazu sagen, dass der Strand offenbar im Winter (vielleicht auch im Sommer?) nicht unbedingt als Badestrand geeignet ist - zumindest dann nicht, wenn man nicht gerne durch eine dunkle triefige Matschlagune bis ins Wasser gehen möchte. Diese offenbarte sich uns nämlich Stück für Stück, je näher wir dem Wasser kamen.
(Fotos dieser besonderen Lagune werden hier bewusst ausgespart. Nur Fotos aus der Ferne werden gezeigt. ;D) Unsere Laune konnte das jedenfalls nicht im  geringsten trüben, schließlich waren wir nicht zum Baden hergekommen. (Ich hatte ja selbst bei jenen Temperaturen ständig Handschuhe und Schal an...)
Und so liefen wir einfach so am Strand entlang und genossen das schöne Wetter, die frische Meeresluft und die unglaubliche Weite, die dieser Strand uns darbot.
Der Brunnen in der Innenstadt Dortmunds hat FAST dieselbe Wirkung.