Wir haben Hunger.
 
Gleich nachdem wir den Hafen verlassen hatten, näherten wir uns weiteren landschaftlichen Besonderheiten und architektonischen Meisterwerken dieser wunderbaren Stadt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Geschickterweise suchten wir uns nämlich ein Lokal aus, indem man nicht direkt beim Kellner bestellte, sondern auf kleinen Zetteln seine Wünsche für Sandwiches eintragen muss (natürlich auf Spanisch) und diese dann an der Theke abgibt.
Das muss man auch erstmal herausfinden - so geschehen durch das Beobachten anderer Gäste. Wenn das Essen dann irgendwann fertig ist, wird man beim Namen aufgerufen, so dass man sein Essen an der Theke abholen kann („Tshceuwtchseeen!!!“ - „AH?!?!?“). Hat dann auch irgendwie geklappt. Bezahlen auch irgendwie, haha.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Also keine Pause, stattdessen weitergehen. Leider leider zogen nun doch tatsächlich die ersten in Valencia gesehenen Wolken auf. Geregnet hat es zwar nicht, aber dennoch war der strahlend blaue Himmel etwas angenehmer als die nun aufgezogene graue Pappkulisse m Himmel. Auf unserem Weg in die Innenstadt - schließlich waren wir vom Hafen aus losgegangen - haben wir noch einige weitere Sehenswürdigkeiten besichtigt, unter anderem dieses.....GEBÄUDE! :D
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nun, wir hatten Glück und man servierte uns dennoch etwas. Hat auch sehr gut geschmeckt - obgleich es doch etwas gewöhnungsbedürftig ist, aus einer Reispfanne ganze Hühnerflügel und dergleichen herauszuziehen, um diese dann abzuknabbern. Viel Arbeit beim Essen! Zudem organisierte sich auf meinem Teller eine Armee von Riesenbohnen, von denen Jan weitestgehend verschont blieb. Er hatte dafür mehr Beine und andere Knochen. Ganz schön spannend. :)
 
Nach diesem Tag waren wir wirklich geschafft - und jetzt auch noch vollgefressen! Höchste Zeit, zurück zum Hotel zu krabbeln, um sich für den nächsten Tag auszuruhen. Denn ein voller Tag in Valencia folgt noch. Und was wir an diesem erlebten...dazu mehr im nächsten Eintrag. :)
Samstag, 29. Dezember 2007
Ne, stimmt gar nicht...wir sind shoppen gegangen. „Shoppen“? Ja, wir haben gehört, das nennt man so, wenn man gerne Kleidung und andere Nötigkeiten gegen Geld erwirbt. Und um diesen Beitrag zu beschönigen, wollen wir jetzt einfach auch mal so tun, als würden wir gerne das tun - also shoppen gehen - und nicht nur einkaufen, weil die paar Lumpen, die wir noch haben uns auch schon fast vom Körper fallen. Dazu gingen wir in ein riesiges Einkaufszentrum und kamen dort nach mehreren Stunden mit tatsächlich mehreren Hemden für Jan und zwei Oberteilen (nicht aber zwei verschiedenen...sondern eines, das passte halt doppelt... ;) ) und zwei Unterhosen (haha) für mich wieder heraus.
Super Ausbeute, denn eigentlich kaufen wir tendenziell überhaupt nichts dererlei und gehen stattdessen in einen Buchhandel oder plündern DVD- und CD-Regale. :D
Ein viel größeres Abenteuer war es aber, in einem der Lokale in diesem Einkaufszentrum etwas zu essen zu kaufen.
Übrigens ist es gerade bei so schönem Wetter wunderschön, bei all diesen Kakteen, Palmen und anderen für uns so exotischen Pflanzen durch die Straßen zu gehen und die Gelassenheit und die Ruhe der Spanier auf sich wirken zu lassen - den Straßenverkehr und jedweden Lärm bekommt man schon nach kürzester Zeit gar nicht mehr mit.
Man sollte es dabei aber auch beim Gehen belassen und zum sich Setzen eher Innenräume aufsuchen - denn tendenziell sind Bänke u.Ä. von oben mit Vogelkot besetzt und zu Füßen dann mit dem üblichen Hundekot. Recht schade, bei den schönen Kulissen.
Und zwar handelt es sich hierbei um ein Ozeanmuseum, in das wir aber nicht hineingehen wollten - 1. wegen des teuren Eintrittspreises und 2. weil wir in einem Prospekt dazu gesehen hatten, dass es dort gar einen Unterwassertunnel gibt. Quasi ein Glastunnel durch ein riesiges Wasserbecken hindurch. Mal ganz ehrlich...spinnen die? Ich habe doch Platzangst, die sollten mir das überhaupt nicht so frech anbieten! (/Ende Egozentrismus).
Aber das hier war sehr interessant: Eine fast freischwebende Spitze, die sich über das ganze Gebäude entlangzog. Wir sahen, obwohl wir einmal drumherum liefen, keine Befestigung, außer eben die eine auf der anderen Seite. Aber später sahen wir von Weitem doch noch eine kleine fast unsichtbare Schummelstütze. Sowas aber auch. Biester, diese Spanier.
Und das hier gab es auch. Was auch immer das sein soll - aber ich habe es lieb gewonnen, weil es mich an einen Stern erinnert. Hm..eher ein Stern, der als Wasserwerfer dienen könnte, aber das macht mir nichts. Ich liebe ihn trotzdem. Meinen Stern.
Und wie versprochen seht ihr hier auch den Ananasbaum. So ein komisches Ding! Dazu riesengroß.
Am Abend nun wollten wir uns dann endlich die ersehnte Paella gönnen. Echte spanische Paella - yummy! Wir haben uns um ca. 18/19h ein Lokal gesucht und dann wieder feststellen dürfen, dass die Spanier einen anderen Tagesablauf als wir haben. Es war quasi noch für Kaffee und Kuchen eingedeckt - schließlich geht man ja noch nicht so früh essen. Die Spanier fangen damit eher so gegen 21h an - selbst das Restaurant in unserem Hotel öffnete erst um 21h.